Zigarettenkippen entlang des Rheins beseitigen
Am 1. und 8. Mai führten jeweils etwa 15 Freiwillige Müllsammelaktionen entlang des Rheins in Emmerich und Rees durch. Innerhalb von nur einer Stunde pro Aktion sammelten sie beeindruckende 32.000 Zigarettenkippen.
Zigaretten sind äußerst schädlich für die Natur und die darin lebenden Wildtiere. Der Filter besteht aus Plastik und enthält zahlreiche chemische Stoffe, die Böden, Gewässer und die Umwelt belasten. Es dauert etwa 2 bis 12 Jahre, bis sich ein Zigarettenfilter biologisch zersetzt – dabei bleiben jedoch viele Mikroplastikpartikel zurück. Außerdem halten viele Vögel, Fische und andere Tiere Zigarettenkippen für Nahrung, was zu Erstickung oder Vergiftung führen kann. Im Sommer sind glimmende Zigarettenkippen zudem eine der häufigsten Ursachen für Waldbrände.
Tipps für Raucherinnen und Raucher
Werfen Sie Zigarettenkippen niemals in Gullys oder in die Natur, denn von dort gelangen sie häufig in offene Gewässer und verursachen Verschmutzungen oder Schlimmeres. Achten Sie darauf, dass die Zigarette vollständig gelöscht ist, und entsorgen Sie sie anschließend im Mülleimer. Nutzen Sie einen Taschenaschenbecher, um Kippen sicher aufzubewahren, bis Sie einen Abfalleimer erreichen.
Müllsammelaktionen entlang des Rheins
Entlang des Rheins werden regelmäßig Müllsammelaktionen organisiert, um Abfälle aus der Umgebung des Flusses zu entfernen. So waren kürzlich auch Freiwillige in Emmerich im Einsatz, um Müll zu sammeln. Für Der Rhein Verbindet verfolgen diese Aktionen ein zweifaches Ziel: Zum einen sollen die Ufer von Abfällen befreit und die Verschmutzung reduziert werden, zum anderen soll die Ursache der Verschmutzung besser verstanden und bekämpft werden.
